Wetzlar Open 2008

Turnier-Bericht Wetzlar Open 2008

 

Ungarischer Davis-Cup Spieler

Kornel Bardoczky gewinnt Einzel

Junioren-Wimbledon-Sieger schon in 2. Runde chancenlos

Als am Samstag nach dem Sign-In vom Supervisor Sören Friemel das Tableau für die Qualifikation veröffentlicht wurde, mussten 2 Spieler wieder nach Hause geschickt werden, da das 64er Feld komplett besetzt war. Die Nr. 1 der Setzliste führte Diego Alvarez aus Argentinien  an, der auf der Weltrangliste auf Position 392 stand, nicht viel schlechter als der an Nr. 1 für das Hauptfeld vorgesehene  Brasilianer  Dutra da Silva (362). Auch alle anderen gesetzten Spieler der Qualifikation hatten Weltranglistenplätze.Dennoch konnten sich 2 nicht gesetzte Spieler für das Hauptfeld qualifizieren: Patrick Pradella, der Oscar Sabate-Bretos (ESP) schlug und Jan-Lennard Struff, der Bas Van der Valk (NEL) ausschaltete. Die beiden Deutschen aus Ostwestfalen traten auch gemeinsam im Doppel an.

Der erste Spieltag des Hauptfeldes begann gleich mit einer unliebsamen Überraschung: Der Brasilianer Dutra da Silva erschien ohne Absage nicht zu seinem 1. Match, weshalb als Lucky Looser Ivan Vukovic (CRO) nachrückte und gegen den okalmatador Lars Pörschke antrat. Pörschke spielte souverän  und gewann 6:1, 6:1.

 

 

Der 2. Spieler aus Mittelhessen Steven Monecke gewann zwar die 1. Runde gegen Struff in 3 Sätzen, hatte aber dann in der nächsten Runde den Wetzlar Open Sieger 2006 Sebastian Fitz gegen sich, dem er mit 4:6 und 3:6 unterlag.

 

 

In der unteren Hälfte setzten sich die beiden Routiniers Alvarez (ARG) und Bardoczky (UNG) durch, im direkten Vergleich war der Ungar der Beständigere und kam mit 6:3 und 7:5 ins Finale.

 

 

Gespannt war man auf das Abschneiden des Junioren-imbledon-iegers 2008 Grigor Dimitrov (BUL) und des deutschen Hallenjugendmeisters Nils Langer aus Waiblingen, die beide ebenfalls in der oberen Hälfte des Tableaus antreten mussten.

Der Bulgare gewann sein 1. Spiel gegen den Lucky Looser Jakub Lustyk (CZE) 6.4, 6:3, war aber im 2, Match gegen Yannik Mertens (BEL) beim 3:6, 1:6 ohne wirkliche Chance.

Mit dem gleichen Ergebnis verabschiedete sich auch Nils Langer gegen den Franzosen Walter aus dem Turnier. Es war klar zu sehen, dass die jungen Spieler trotz guten Potentials noch nicht ie ötige Routine hatten, um sich in diesem Feld gegen die etablierten Profis durchzusetzen.

Lars Pörschke musste in der 2. Runde Schwerstarbeit leisten, um Ludovic Walter im 3. Satz mit 7:5 nieder zu ringen, auch Marius Zay (Solinger TC) biss sich in harten Matches ins Halbfinale durch, wo er auf Lars Pörschke traf. Im vielleicht besten Match des Turniers setzte sich Zay im 3. Satz mit 6:4 durch. Pörschke konnte eine seiner besten Waffen - den 1. Aufschlag -  nicht wie gewohnt einsetzen, was wahrscheinlich letzten Endes den Ausschlag zu Gunsten des Solingers gab. Im Finale war dann zu ehen, wieviel Kraft dieses Spiel Zay gekostet hatte, er spielte weit unter seinen Möglichkeiten, hatte schwere Beine und war beim 1:6 und 3:6 fast chancenlos. Der Ungarische Daviscup-Spieler Bardoczky holte sich die 12 Weltranglistenpunkte und den Siegerscheck über 1300 $.

Im Doppel waren 11 Paare angetreten, die im „No-Ad-System“ mit dem 3. Satz als Champions-Tie-Break alle Spiele absolvierten.

An 1 gesetzt waren die Holländer Van der Valk/Bruggeling, die ohne nennenswerten Widerstand ins Finale einzogen, wo sie auf ie ungesetzten Deutschen Struff/Pradella trafen. Die Deutschen konnten im 1. Satz das Spiel offen gestalten, als dann aber der 1. Satz mit 5:7 verloren war, brach der Widerstand zusammen und die Holländer nahmen Sieg, Preisgeld und Punkte mit nach Delft.

Die Turnierveranstalter Radek Zahraj und Peter Mitlewski zogen ein positives Fazit nach dieser Turnierwoche: sowohl Zuschauer-Resonanz, wie Medienakzeptanz und das Echo bei den Spielern seien Motivation, das Unternehmen „Wetzlar Open“ im Jahre 2009 erneut in Angriff zu nehmen.

 

Das Foto der Woche:

Moritz Dettinger

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Bericht vom Endspieltag

 

Bardoczky gewinnt Einzeltitel bei Wetzlar Open

Holländer gewinnen Doppel

Der ungarische Daviscup-Spieler Kornel Bardoczky war letztendlich der stabilste Spieler des Turniers und setzte sich deshalb auch folgerichtig im Finale durch. Nach  schnell gewonnenem 1. Satz mit 6:1, hatte der Solinger Zay zwar seine Chancen bei 3:1, lies sie jedoch aus und hatte dann das Nachsehen und den 2.Satz in 20 Minuten mit 3:6 verloren.

Man merkte ihm an, dass das Spiel von gestern gegen den Kronberger Pörschke Spuren hinterlassen hatte. Er wirkte nicht so schnell und spritzig und hatte eine erheblich höhere Fehlerquote vor allem in für ihn günstigen Situationen. Außerdem hatte er einen schweren Weg durch das Tableau in den zurückliegenden Matches, die auch ihre Spuren hinterließen.

Trotzdem freute er sich über 630 US Dollar und 8 Weltranglistenpunkte, die ihn sicher weiter nach oben auf der Ranliste befördern.

Der Ungar kassierte 1300 Dollar und 12 Punkte und versprach, im nächsten Jahr wieder in Wetzlar anzutreten.

Das vorausgehenden Doppel sah die Holländer als Favoriten,  an 1 gesetzt wurden sie ihrem Ruf in jeder Beziehung gerecht und obwohl sie im Wesentlichen von der Grundlinie agierten, konnten Pradella und Struff nur im 1. Satz bis 5:5 mithalten. Nach Verlust des 1. Satzes mit 5:7 war der Widerstand gebrochen und das Ende vorhersehbar.

Mit 6:2 konnten die Holländer die 12 Weltranglistenpunkte und das Preisgeld mit nach Delft nehmen.

 Ca 150 Zuschauer verfolgten im Bodenfeld wieder die Finalspiele und waren begeistert vom Spitzentennis, das ihnen nur einmal im Jahr geboten wird.

Der Supervisor der ITF und die Offiziellen des Verbandes und Bezirkes äußerten sich begeistert über die Ausrichtung und die Organisation des Turniers und versprachen ihre weitere Unterstützung für das nächste Jahr.

 

Die Endspielteilnehmer Marius Zay und Kornel Bardoczky mit den Turnierdirektoren und dem Schirmherrn Bürgermeister Helmut Lattermann, eingerahmt von den Ballkindern des TC Wetzlar.

 


Vizemeister im Doppel Pradella/Struff

 

Die Sieger im Doppel aus Holland Bas van der Valk/Roy Bruggeling

 

Freitag, 1.8.2008
Einzelfinale ohne Lars Pörschke

 

Der Freitag begann mit dem Halbfinale im Doppel zwischen der deutschen Paarung Pradella/Struff und den Australiern Thomson/Kadir. Die Deutschen waren den Australiern in allen Belangen überlegen und siegten klar mit 6:2 und 6:2. Sie treffen morgen auf die Holländer Van der Valk/Bruggeling, die schon am Vortage das Finale sicher erreicht hatten.

Im 1. Halbfinale zwischen Diego Alvarez und Kornel Bardoczky spielte der Ungar all seine Routine aus und kam mit dem böigen Wind besser zurecht als der Argentinier, der stets höchstes Risiko einging und dabei eine erheblich höhere Fehlerquote hinnehmen musste, was letztlich den Ausschlag mit 6:4 und 7:5 zugunsten von Bardoczky  gab.

 

 

 

Das mit Spannung erwartete 2 Einzel sah zunächst Lars Pörschke  in Front, sehr kontrolliert und druckvoll zugleich, holte er Spiel um Spiel, Zay hielt zwar dagegen, aber im Tie-Break lief es für den Kronberger mit 7:3 optimal.

 

 

Der Konzentrationseinbruch im 2.Satz, führte dazu, dass dieser in kurzer Zeit mit 6:0 an den für TC Solingen spielenden  Marius Zay ging. Im 3. Satz spielten beide wieder auf hohem Niveau, gewannen jeweils ihre Aufschlagspiele bis zum 4:4.

Bei Break-Ball für Pörschke setzte dieser einen Volley aus günstiger Position ins Aus, so dass das Spiel dann doch noch an Zay ging, der sich dann im nächsten Spiel die Möglichkeit nicht entgehen lies, einen Break-Ball zum Spielgewinn zu nutzen und damit Finalgegener von Bardoczky zu werden.

 

 

Rund 150 Zuschauer verfolgten die Begegnungen bei bestem Tenniswetter und konnten in der Pause zwischen den beiden Einzeln testen, wie hart sie selbst den Tennisball beim Aufschlag ins Feld feuerten. Bei den Damen siegte Regina Rothensee mit 72, bei den Herren Alex Czopnik mit 179 km/h.

Morgen geht es mit den Finalspielen im Doppel und Einzel ab 13h30 weiter. Die Siegerehrung wird direkt im Anschluss an die jeweiligen Spiele erfolgen.


Der Supervisor Sören Friemel beobachtet mit seinen Schiris das Halbfinale

 

 

Donnerstag, 31.7.08

Pörschke erkämpft sich  Halbfinale

 

Bei schwülheißen Temperaturen weit über 30 Grad kämpften die Spieler der Wetzlar Open heute um den Einzug ins Halbfinale. Ca. 150 Zuschauer verfolgten mit Spannung die Begegnungen auf der Anlage des TC Wetzlar.

 

Den Beginn machte dabei der für Aschaffenburg spielenden Kornel Bardoczky, der souverän sein Spiel durchzog und dem  Kroaten Mislav Hizak beim 6:1 6:0 keine Chance lies. Der Ungar war in allen Belangen der Bessere und zog als erster ins Halbfinale ein.

Viel enger gestaltete sich das Match des Argentiniers Diego Alvarez gegen den Wetzlar Open Sieger 2006 Sebastian Fitz aus Reutlingen. Fitz führte schnell 3:1 und hatte einige Chancen, den Vorsprung auszubauen, was jedoch misslang. Alvarez wurde immer stabiler, zog an Fitz vorbei und gewann den 1. Durchgang mit 6:3. Der 2. Satz sah zunächst Alvarez vorn, doch Fitz kämpfte sich nach 3:5 wieder heran, erreichte den Tie-Break. Alvarez spielte jedoch dann all seine Routine aus und macht mit 7:4 alles klar.

 

Im 3. Match war der Belgier Mertens, der gestern gegen den Junioren-Wimbledonsieger Dimitrov einen hervorragenden Eindruck hinterließ, vor allem im 2.Satz chancenlos. Der Solinger Zay spielte so schnell und schnörkellos, dass nur er als dritter Spieler für das Halbfinale in Frage kam.

 

 

Im letzen Spiel des Tages konnte der Publikumsliebling Lars Pörschke zwar den 1. Satz mit 7:5 für sich entscheiden, aber der Franzose Walter kam immer besser ins Spiel und kam über 4:1 Führung mit 6:3 dann zum Satzgewinn. Der 3. Satz war durchgängig von Aufschlagspielgewinnen bestimmt, erst bei 6:5 bot sich plötzlich für Pörschke die Möglichkeit, den Satz und damit das Spiel zu gewinnen, was er mit viel Mut zum Risiko final nutzte.

Damit kommt es morgen zu den Halbfinalspielen Bardoczky-Alvarez (15h) und Pörschke-Zay(17h)

Vorher findet um 13h30 die Halbfinalbegegnung  Pradella/Struff egen Kadir/Thomson statt, die den Gegner für die schon im Finale stehenden Niederländer Brüggeling und van der Valk ermitteln.

 

 

 

Mittwoch 30.7.08

Wimbledonsieger verliert in 1. Runde gegen starken Belgier

Beri bestem Wetter konnten zwar alle Speile bis zum Einbruch der Dunkelheit abgewickelt werden, aber das Ziel bis um 19h00 zur Players Night fertig zu werden konnte nicht erreicht werden.

Grund dafür waren viele enge und spannende Matches, die die Zuschauer in Atem hielten und tolles Tennis boten.

 

Von den beiden "Lokalmatadoren" Pörschke und Monecke konnte nur ersterer die Runde der letzten 8 erreichen. Pörschke siegte 6:3/6:4 gegen Holger Fischer (Pforzheim), hatte dabei nur im  2.Satz leichte Probleme.

 

 

Monecke dagegen hatte große Schwierigkeiten sich auf die Spielweise von Fitz (Reutlingen) einzustellen, der sehr ruhig und überlegt von der Grundlinie mit Slice und Stop agierte und das Spiel von Monecke entschärfte.

Der Belgier Mertens, der im vergangenen Jahr erst im Halbfinale am späteren Sieger Flock gescheitert war, demontierte den U-18 Sieger von Wimbledon, der zwar großes Potential zeigte, aber gegen den starken Belgier chancenlos war mit 6.3 und 6:1.

Alvarez profitierte von der Verletzung von Lojda, die sich dieser schon am Vortage geholt hatte und der im 2. Satz bei 0:1 aufgab.

 

 

Der Ungar Bardotzky, der Sieger von Leun 2005, setzte sich erwartungsgemäß gegen Gero Kretschmer (Solinger TC) in 2 Sätzen durch, während die beiden letzten Matches über die volle Distanz gingen und beide fast 3 Stunden dauerten, Marius Zay(ebenfalls Solinger TC) gegen Sieber und Mislav Hizak gegen Clinton Thomson hatten am Schluß die Nase ganz knapp vorn.

Morgen geht es um 12h00 weiter mit Einzel und Doppel, das Spiel des Tages findet nicht vor 17h00 statt:Pörschke gegen den Franzosen Walter. Das Spiel Fitz gegen Alvarez ist das 2. Spiel nach 12h.

Hier 2 Fotos von der Players Night:

 

 

 

 

Dienstag, 29.7.08

Monecke und Pörschke weiter

 

Trotz Gewitter am Nachmittag konnten alle Spiele bis zum Abend abgewickelt werden.

Der erwartete Höhepunkt des Tages, das Spiel von Lars Pörschke gegen den an 1 gesetzten Dutra da Silva  konnte nicht stattfinden , da der Brasilianer nicht zum Turnier erschien. Für ihn sprang als „Lucky Looser“ Ivan Vukovic aus Croatien ein, der dann allerdings chancenlos beim 6:1, 6:1 war. Pörschke präsentierte sich in glänzender Verfassung und kam nie in Gefahr.

 

Schwieriger gestaltete sich das Spiel für den 2. Hessen Steven Monecke, der im 1. Satz gegen den für den  Bielefelder TTC spielenden Jan-Lennard Struff keinen Rhythmus fand und diesen mit 2:6 verlor, dann sich aber steigerte und die beiden folgenden Sätze klar dominierte.

Das spannendste Spiel war das Match des Wetzlar Open-Siegers 2006 Sebastian Fitz (Reutlingen) gegen den an 5 gesetzten  Kasachen Kedryuk. Der 3. Satz war ein echter Krimi, den Fitz mit 7:5 erst mit dem 3. Matchball zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Die anderen gesetzten Spieler konnten bis auf Marc Meigel, der wegen Verletzung aufgeben musste, ihrer Favoritenstellung gerecht werden und zogen in die 2. Runde ein.

Als Rahmenprogramm gab es auf der Anlage des TC Wetzlar den Kidstag mit betreutem Zuschauen, Aufschlaggeschwindigkeits-messung und zur Belohnung,  das bei diesem Wetter besonders beliebte Eis am Stil .

Morgen geht es um 12 h weiter, Pörscke spielt gegen Holger Fischer das Match des Tages nicht vor 17h00, Fitz gegen Monecke, Alvarez gegen Lojda.


Dusan Lojda, CZE

 

Alle anderen Spiele bitte dem beigefügten Zeitplan entnehmen.

Am Abend gibt es dann die Players Night mit Life-Music und dem“ Duo Impossibile“, Grill und einer Showeinlage für Spieler, Zuschauer und Gäste. Eintritt frei.

 

2. Spieltag: Montag, 28.7.08

 


Patrick Pradella

 

Im Anschluß an das Promiturnier stellten sich die Teilnemer vor der Sponsorentafel dem Fotografen.

Beim Sign-In Sören Friemel  (links)mit Assistent Naewe und Ehepaar Throl am Turnierleitungstisch.

Ein komplettes 64er Feld geht morgen um 10h00 im Bodenfeld an den Start. Die Nr. 1. der Quali Diego Alvarez aus Argentinien hat die Ranglistenposition 392. Dies ist eine bessere Position als der bestplazierte Spieler des Hauptfeldes von 2007 gehabt hatte.

 

1.Spieltag Sonntag, 27.7.08

Von geplanten 48 Spielen konnten 42 abgewickelt werden. Eine knappe Stunde Regen brachte etwas Verzug, konnte aber den ansonsten guten Verlauf nicht entscheidend stören.

Von den hessischen Teilnehmern konnten 2 die 1. Runde überstehen. Diese müssen aber morgen in den noch fehlenden Spielen "nachsitzen". Enrico Alonso de Pedro(TC Bergen-Enkheim) und Sebastian Hafner (TEVC Kronberg) sind noch im Tableau und müssen morgen um 10h30 gegen starke Gegner antreten.

 

 

 

Wimbledonsieger 2008 bei Wetzlar Open

 

Pörschke und Monecke im Hauptfeld

 

Am kommenden Sonntag startet zum 3. Male das internationale ITF-Herrenturnier Wetzlar Open. Es geht um Weltranglistenpunkte und um 10.000$ Preisgeld im Herren-Einzel und –Doppel.

Am Start sind wieder viele interessante Spieler, die Weltklasse-Tennis in der Domstadt versprechen.

An Nr. 1 gesetzt ist der Brasilianer Dutra da Silva, der in seiner Laufbahn schon auf Position 92 des Champion-Race gestanden hat.

An 2 gibt es ein Wiedersehen mit dem Leun-Open Sieger von 2005 dem Ungarn Kornel Bardocky.

Ebenfalls direkt ins Hauptfeld gerutscht ist der aktuelle Wimbledon Sieger der Junioren U-18, der Bulgare Grigor Dimitrov.

Aus hessischer Sicht stehen 2  interessante Spieler im Hauptfeld, die über eine Wild-Card sofort im Hauptfeld sind: aus Mittelhessen kommend werden  Steven Monecke und Lars Pörschke versuchen Weltranglistenpunkte zu ergattern.  Beide spielen in diesem Jahr wieder in  der Hessenliga für den TEVC Kronberg.

Ebenfalls direkt im Hauptfeld ist Sebastian Fitz aus Reutlingen, der Sieger der Wetzlar-Open von 2006, der eine Wild-Card des Veranstalters erhalten hat, da seine momentane Ranglistenposition auf Grund einer längeren Verletzung nicht direkt für das Hauptfeld gereicht hätte und er am Sonntag noch 2. Bundesliga für Reutlingen spielt.

Ein weitere hoffnungsvoller Jugendlicher, der amtierende deutsche Jugend-Hallen- Meister Nils Langer vom TC Waiblingen ist ebenfalls über ein Wild-Card im Hauptfeld.

Es wird interessant sein, wie und ob sich die jungen Spieler gegen die etablierten Profis behaupten können.

Im 64er Feld der Qualifikation finden sich Spieler wie Peter Torebko, aus Tschechien Machal Navratil, aus Mexico Carlos Palencia und aus Australien James Lemke, die in Hessen spielenden Sebastian Hafner, Tom Dennhardt sowie  Enrico Pedro de Alonso.

Die Spiele beginnen am Sonntag um 10h00 im TC Wetzlar Im Bodenfeld und laufen bis zum Samstag, den 2.8., an dem die Finalspiele im Einzel und Doppel stattfinden werden.

 

Photo Titled Dimitrov the boys' champion
Grigor Dimitrov, Wimbledon-Sieger 2008 U-18 Junioren

 

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Wild-Cards:

Stand: 24.7.08

WC-Qualifikation:  Alonso de Pedro, Sebastian Hafner (TEVC Kronberg), Magnus Grewe

(TV Marburg), Tom Dennhardt

WC-Hauptfeld: Lars Pörschke, Steven Monecke (beide TEVC Kronberg), Sebastian Fitz, Sieger     Wetzlar Open 2006 (TV Reutlingen), Nils Langer (TC Waiblingen) amtierender dt. Jugendmeister in der Halle

Außerdem ist im Hauptfeld der Sieger  von Wimledon 2008 in der U-18, Grigor Dimitrov aus Bulgarien vertreten.

   

 

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ITF Schiedsrichter-Team 2008:

Supervisor: Sören Friemel (Gold)
Haupt-Schiedsrichter:. Patrick Mackenstein (Bronze), Martin Soltysinski (White)

Zusatz-Schiedsrichter. Nico Hellwerth (AG) Valentino Sirola (AG) Timo Janzen (AG)

 

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ITF Preisgeld und Weltranglistenpunkte 2008:

Die 10.000 US- Dollar und die 27 Weltranglistenpunkte im Einzel und die 24 Punkte im Doppel für dieses Future Turnier werden folgendermaßen aufgeteilt:

Preisgeld und Punkte 2008

 

 

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Head German Masters Series 2008:

Deutschlandweit ist die HEAD German Masters Series die Turnierserie für Nachwuchstalente auf dem Sprung in die Weltspitze. Dazu gehören deutsche Turniere der Kategorien ATP-Challenger, ITF-Futures im Damen- und Herrenbereich sowie hochwertige nationale Preisgeldturniere.
Jährlich werden bei den über 60 Turnieren der HEAD German Masters Series Gesamtpreisgelder in Höhe von ca. einer Million Euro ausgeschüttet. Eine gemeinsame Serie zur Förderung des Tennisnachwuchses, wie sie durch die Zusammenarbeit der deutschen Turnierveranstalter besteht, ist weltweit einzigartig.


Bei ATP-Challenger-Turnieren sowie im ITF-Men's und Women's Circuit sammeln die Nachwuchsspieler erste Weltranglistenpunkte und internationale Erfahrungen im Profitennis.
Auf nationaler Ebene sind die hochwertigen Preisgeldturniere für junge Spieler ein guter Einstieg in den Erwachsenenbereich, um Punkte für die Deutsche Rangliste zu erkämpfen und mit dem Ziel später im internationalen Tenniszirkus aufzuschlagen.
Schon heute kann man bei den Turnieren der HEAD German Masters Series die Stars von morgen erleben.